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Kraft-Wärme-Kopplung

Zielsetzung

Ziel ist die Identifizierung potenzieller Standorte für den Einsatz von Anlagen zur Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung

Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung (KW(K)K) beschreibt die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme (Kälte) für Heizzwecke (Kältezwecke) oder für Produktionsprozesse (Prozesswärme / Prozesskälte) in einem gemeinsamen thermodynamischen Prozess.Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme kann der eingesetzte Brennstoff effizienter genutzt werden als dies bei einer getrennten Erzeugung der Fall ist.

Methodik und Ergebnisse

Haupteinsatzgebiete für KW(K)K sind Gewerbe- und Industriebetriebe, kommunale Liegenschaften und größere Wohngebäude mit gleichzeitigem Wärme- (Kälte-) und Strombedarf. Zudem kann der Einsatz von KW(K)K-Anlagen als Energieerzeuger in Nah- und Fernwärmenetzen, bzw. Arealversorgungslösungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sein.

Für die Identifikation potenzieller Einsatzmöglichkeiten / Standorte von KW(K)K-Anlagen sollen die nachfolgenden Schritte durchgeführt werden.

Für einzelne potenzielle Standorte zum Einsatz von KW(K)K kann im Rahmen des Energienutzungsplans eine technische und wirtschaftliche Detailprüfung durchgeführt werden. Auch die Prüfung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung einer bestehenden Anlage kann als Detailprojekt für öffentliche Gebäude durchgeführt werden (siehe Detailprojekte "Wärmeverbund", "Bestandsgebäude").

Datengrundlage

Abzugebende Unterlagen